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Sirahova, Chapter 36

Bible Study - Sirahova 36 - German - Luther Bible 1984 - Web
 
 
 
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1. Herr, allmächtiger Gott, erbarme dich unser,
  
2. sieh hin und versetze alle Völker in Schrecken!
  
3. Erhebe deine Hand gegen die fremden Völker, daß sie deine Macht sehen.
  
4. Wie du vor ihren Augen dich heilig erwiesen hast an uns, so zeige dich mächtig an ihnen vor unsern Augen,
  
5. damit sie dich erkennen, wie wir erkannt haben, daß es keinen andern Gott gibt als dich, Herr.
  
6. Tu neue Zeichen und neue Wunder.
  
7. Verherrliche deine Hand und deinen rechten Arm.
  
8. Errege Grimm und schütte Zorn aus.
  
9. Wirf den Widersacher nieder und vertilge den Feind;
  
10. führe bald die Zeit herbei und denke an deinen Eid, damit man deine Wundertaten preist.
  
11. Der Zorn des Feuers soll die verzehren, die sich so sicher fühlen; und die deinem Volk Leid antun, sollen umkommen.
  
12. Zerschmettre die Köpfe der Fürsten, die uns feind sind und sagen: Außer uns gibt es niemand! -
  
13. Versammle alle Stämme Jakobs und laß sie dein Erbe sein wie am Anfang.
  
14. Herr, erbarme dich über dein Volk, das von dir den Namen hat, und über Israel, das du einen Erstgeborenen genannt hast.
  
15. Erbarme dich über die Stadt Jerusalem, wo dein Heiligtum ist und wo du wohnst.
  
16. Erfülle Zion mit deiner Majestät und dein Volk mit deiner Herrlichkeit.
  
17. Bekenne dich zu denen, die von Anfang an dein Eigentum gewesen sind; und erfülle die Verheißungen, die in deinem Namen verkündigt worden sind.
  
18. Lohne es denen, die auf dich warten, damit das Wort deiner Propheten bestätigt wird.
  
19. Nach dem Segen Aarons über dein Volk erhöre, Herr, das Gebet derer, die dich anrufen, damit alle, die auf Erden wohnen, erkennen, daß du der Herr bist, der ewige Gott.
  
20. Der Bauch nimmt verschiedene Speisen zu sich; doch ist die eine Speise besser als die andre.
  
21. Wie die Zunge das Wildbret schmeckt, so merkt ein verständiges Herz die falschen Worte.
  
22. Ein tückischer Mensch kann einen ins Unglück bringen; aber ein erfahrner weiß es ihm zu vergelten. -
  
23. Eine Frau wird jeden zum Manne nehmen; aber unter den Töchtern nimmt man die eine lieber als die andre.
  
24. Eine schöne Frau erfreut den Mann, und er sieht nichts lieber;
  
25. wenn sie dazu freundliche und liebliche Worte spricht, so ist ihr Mann nicht zu vergleichen mit andern. -
  
26. Wer eine Frau erwirbt, erwirbt damit noch mehr: eine Gehilfin, die zu ihm paßt, und eine Säule, an die er sich lehnt.
  
27. Wo kein Zaun ist, wird Hab und Gut geraubt; und wo keine Frau ist, da irrt der Mann seufzend umher.
  
28. Wie man einem bewaffneten Räuber nicht traut, der von einer Stadt in die andre schleicht, so traut man auch nicht einem Mann, der kein Heim hat und dort bleiben muß, wo er am Abend hinkommt.


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Text source: LUT - The German Lutherbibel 1984. Copyright (c) 1985 by Deutsche Bibelgesellschaft (German Bible Society), Stuttgart. Used by permission.

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