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Hiob, Chapter 37

Bible Study - Hiob 37 - German - Luther Bible 1984 - Web
 
 
 
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1. Darüber entsetzt sich mein Herz und fährt bebend hoch.
  
2. O hört doch, wie sein Donner rollt und was für Gedröhn aus seinem Munde geht!
  
3. Er läßt ihn hinfahren unter dem ganzen Himmel und seinen Blitz über die Enden der Erde.
  
4. Ihm nach brüllt der Donner, und er donnert mit seinem großen Schall; und wenn sein Donner gehört wird, hält er die Blitze nicht zurück.
  
5. Gott donnert mit seinem Donner wunderbar und tut große Dinge, die wir nicht begreifen.
  
6. Er spricht zum Schnee: »Falle zur Erde!« und zum Platzregen, so ist der Platzregen da mit Macht.
  
7. So legt er alle Menschen unter Siegel, daß die Leute erkennen, was er tun kann.
  
8. Die wilden Tiere gehen in die Höhle und legen sich auf ihr Lager.
  
9. Aus seinen Kammern kommt der Sturm und von Norden her die Kälte.
  
10. Vom Odem Gottes kommt Eis, und die weiten Wasser liegen erstarrt.
  
11. Die Wolken beschwert er mit Wasser, und aus der Wolke bricht sein Blitz.
  
12. Er kehrt die Wolken, wohin er will, daß sie alles tun, was er ihnen gebietet auf dem Erdkreis:
  
13. zur Züchtigung für ein Land oder zum Segen läßt er sie kommen.
  
14. Das vernimm, Hiob, steh still und merke auf die Wunder Gottes!
  
15. Weißt du, wie Gott ihnen Weisung gibt und wie er das Licht aus seinen Wolken hervorbrechen läßt?
  
16. Weißt du, wie die Wolken schweben, die Wunder des Allwissenden?
  
17. Du, dem schon die Kleider heiß werden, wenn das Land stilliegt unterm Südwind,
  
18. kannst du gleich ihm die Wolkendecke ausbreiten, die fest ist wie ein gegossener Spiegel?
  
19. Zeige uns, was wir ihm sagen sollen; denn wir können nichts vorbringen vor Finsternis.
  
20. Wenn jemand redet, muß es ihm gesagt werden? Hat je ein Mensch gesagt, er wolle vernichtet werden?
  
21. Eben sah man das Licht nicht, das hinter den Wolken hell leuchtet; als aber der Wind daherfuhr, da wurde es klar.
  
22. Von Norden kommt goldener Schein; um Gott her ist schrecklicher Glanz.
  
23. Den Allmächtigen erreichen wir nicht, der so groß ist an Kraft und reich an Gerechtigkeit. Das Recht beugt er nicht.
  
24. Darum sollen ihn die Menschen fürchten, und er sieht keinen an, wie weise sie auch sind.


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Text source: LUT - The German Lutherbibel 1984. Copyright (c) 1985 by Deutsche Bibelgesellschaft (German Bible Society), Stuttgart. Used by permission.

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