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1 Korinther, Chapter 10

Bible Study - 1 Korinther 10 - German - Schlachter Version 2000 - Web
 
 
 
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1. Ich will aber nicht, meine Brüder, daß ihr außer acht laßt, daß unsere Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durch das Meer hindurchgegangen sind.
  
2. Sie wurden auch alle auf Mose getauft in der Wolke und im Meer,
  
3. und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken;
  
4. denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.
  
5. Aber an der Mehrzahl von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen; sie wurden nämlich in der Wüste niedergestreckt.
  
6. Diese Dinge aber sind zum Vorbild für uns geschehen, damit wir nicht nach dem Bösen begierig werden, so wie jene begierig waren.
  
7. Werdet auch nicht Götzendiener, so wie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: "Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um sich zu vergnügen".
  
8. Laßt uns auch nicht Unzucht treiben, so wie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an [einem] Tag 23 000.
  
9. Laßt uns auch nicht Christus versuchen, so wie auch etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden.
  
10. Murrt auch nicht, so wie auch etliche von ihnen murrten und durch den Verderber umgebracht wurden.
  
11. Alle diese Dinge aber, die jenen widerfuhren, sind Vorbilder, und sie wurden zur Warnung für uns aufgeschrieben, auf die das Ende der Weltzeiten gekommen ist.
  
12. Darum, wer meint, er stehe, der sehe zu, daß er nicht falle!
  
13. Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, so daß ihr sie ertragen könnt.
  
14. Darum, meine Geliebten, flieht vor dem Götzendienst!
  
15. Ich rede ja mit Verständigen; beurteilt ihr, was ich sage!
  
16. Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist er nicht [die] Gemeinschaft des Blutes des Christus? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht [die] Gemeinschaft des Leibes des Christus?
  
17. Denn es ist [ein] Brot, so sind wir, die vielen, [ein] Leib; denn wir alle haben Teil an dem [einen] Brot.
  
18. Seht das Israel nach dem Fleisch! Stehen nicht die, welche die Opfer essen, in Gemeinschaft mit dem Opferaltar?
  
19. Was sage ich nun? Daß ein Götze etwas sei, oder daß ein Götzenopfer etwas sei?
  
20. Nein, sondern daß die Heiden das, was sie opfern, den Dämonen opfern und nicht Gott! Ich will aber nicht, daß ihr in Gemeinschaft mit den Dämonen seid.
  
21. Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen; ihr könnt nicht am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der Dämonen!
  
22. Oder wollen wir den Herrn zur Eifersucht reizen? Sind wir etwa stärker als er?
  
23. Es ist mir alles erlaubt - aber es ist nicht alles nützlich ! Es ist mir alles erlaubt - aber es erbaut nicht alles!
  
24. Niemand suche das Seine, sondern jeder das des anderen.
  
25. Alles, was auf dem Fleischmarkt angeboten wird, das eßt, ohne um des Gewissens willen nachzuforschen;
  
26. denn "dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt".
  
27. Und wenn jemand von den Ungläubigen euch einlädt und ihr hingehen wollt, so eßt alles, was euch vorgesetzt wird, und forscht nicht nach um des Gewissens willen.
  
28. Wenn aber jemand zu euch sagt: Das ist Götzenopferfleisch! - so eßt es nicht, um dessen willen, der den Hinweis gab, und um des Gewissens willen, denn "dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt".
  
29. Ich rede aber nicht von deinem eigenen Gewissen, sondern von dem des anderen; denn warum sollte meine Freiheit von dem Gewissen eines anderen gerichtet werden?
  
30. Und wenn ich es dankbar genieße, warum sollte ich gelästert werden über dem, wofür ich danke?
  
31. Ob ihr nun eßt oder trinkt oder sonst etwas tut - tut alles zur Ehre Gottes!
  
32. Gebt weder den Juden noch den Griechen noch der Gemeinde Gottes einen Anstoß,
  
33. so wie auch ich in allen Stücken allen zu Gefallen lebe und nicht meinen Nutzen suche, sondern den der vielen, damit sie gerettet werden.


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Text source: SCL - The German Schlachter Version 2000. Copyright (c) 2000 Genfer Bibelgesellschaft. Used by permission. Societe Biblique de Geneve/La Maison de la Bible/ Societa Biblica di Ginevra Praz-Roussy 4 bis CP 151 CH-1032 Romanel s/Lausanne Switzerland, http://maisonbible.net

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